Lebendige Geschichte

2015

Teilnahme am "Kutschentag" im LWL-Freilichtmuseum Hagen am 2. August 2015

Am Sonntag, dem 2. August 2015 waren wir mit Laif, Schorsch und der der Postkutsche zu Gast im LWL-Freilichtmuseum Hagen (Westf.).
Von ca. 11 bis 15 Uhr waren wir auf den landschaftlich reizvollen Wegen in dem Museumsgelände unterwegs. Das Freilichtmuseum liegt in einem Tal und die Wegen weisen somit einige Steigungen und Gefälle auf, die wir gut bewältigt haben.
Am frühen Nachmittag gab es eine Präsentation der verschiedenen Kutschen mit ihren Gespannen, wo wir den anwesenden Publikum vorgestellt wurden.
Für Laif und Schorsch war es auch ein spannender Tag. Die Fahrt im Lkw dorthin, die anderen Pferde und das unbekannte Gelände. Die Beiden haben ihre Sache sehr gut gemacht und entscheidend zum gelingen beigetragen.

2014

1. bis 4. Mai 2014: "Auf den Spuren der Annette von Dorste-Hüllshoff"

Ein Projekt der Interessengemeinschaft Zugpferde e.V.

Mit fünf Kutschen die von Kaltblutpferden gezogen wurden, haben wir vom 1. bis zum 4. Mai 2014 die traditionsreiche Strecke von Münster-Havixbeck (Burg Hülshoff nach Enschede-Hengelo in die Niederlande befahren. Eswar eine Reise, die allen Teilnehmern/innen in bester Erinnerung bleiben wird.







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Besuch von Kaiser Wilhelm II

Am Ostermontag 2014 war eine Darstellungsgruppe zu Besuch, die seine Majestät "Kaiser Wilhelm II" nebst Gefolge darstellte.







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2013

Postkutschen-Nachtfahrt am 19. Oktober 2013


Diese Fahrt war ein weitgehend wirklichkeitsgetreues Nachstellen, einer einst alltäglichen Reisemöglichkeit zum Ende des 19. Jahrhundert im ländlichen Raum. Die Gäste erlebten eine Fahrt, in einer mit Kerzenlicht schwach beleuchteten Postkutsche, den Klang des Posthornes in der Nacht, einen kurzen Unterwegshalt mit einer Einkehr in einem Gasthaus, bis hin zur Ankunft auf einer Poststation, wo die nächtliche Reise endete.
Hier einige Bilder der Aktion.

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20. Juli 2013 Mit der Postkutsche zum Show-Abend des Reitverein Greven

Der Organisator des Show-Abends anlässlich des Reitturniers des Grevener Reitvereins hatte bei mir angefragt, ob ich nicht mit der Postkutsche kommen, dass historische Fahrzeug und mein Pferdegespann an diesem Abend vorstellen und gleichzeitig zwei Honoratioren zu einer Ehrung in den Parcours fahren möchte.
Gerne habe ich diese Einladung angenommen, ist so eine Veranstaltung auch ein gutes Training für mein Gespann, denn Musikanlagen, applaudierende Besucher und den ganzen anderen Eindrücke hat man ja nur selten um sich.
Also habe ich mein Kommen zugesagt und am Samstag, dem 20. Juli das ca. 10 Km entfernte Turniergelände angesteuert und wir waren auf die Minute pünktlich vor Ort. Unter den Klängen des Volksliedes „Hoch auf dem gelben Wagen“, gesungen in den 1970er Jahren von dem damaligen Bundespräsidenten Walter Scheel und Signalen aus meinem Posthorn, fuhren wir in den Parcours und drehten einige Runden.

Vor der Publikumstribüne hielten wir an, meine Fahrgäste stiegen aus um ihre Ehrungen entgegenzunehmen, was natürlich seine Zeit in Anspruch nahm.
Nachdem dieser Part erledigt war stieg der Moderator mit auf den Kutschbock, führte ein Interview mit mir und gleichzeitig ging es noch auf ein paar Runden durch den Parcours. Dann vor dem Publikum wieder angehalten, der Moderator stieg ab, noch ein Gruß von mir zum Publikum und schon ließ ich antreten und zurück auf den Abreiteplatz.

Nach einer Kurze Pause traten wir die Heimfahrt an, die in ruhigem Schritttempo verlief. Am Stall angekommen, schnell die Pferde ausgespannt, abgeschirrt und langsam mit dem Wasserschlauch den Schweiß abgespült. Dann gab es die Fütterung und zufrieden ließen meine Rösser sich ihr leckeres Heu schmecken.

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Am 25. Mai 2013 waren wir mit der Postkutsche zu Aufnahmen eine WDR-Filmproduktion unterwegs.

Der Film „Santinis-Netzwerk“ erzählt die Geschichte der Musikalien-Sammlung des Römers Fortunato Santini die er in mühsamer Arbeit in der Mitte des 19. Jahrhunderts zusammengetragen hat und die auf abenteuerlichen Wegen in unserer Zeit in der Diözesanbibliothek in Münster untergebracht ist. Da die Kommunikation der damaligen Zeit per Brief und Postkutsche stattfand, wurden bei uns Fahrtaufnahmen gedreht, bei denen z.B. der Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy, dargestellt von einem Schauspieler, in der Postkutsche reiste.






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2012

150 Jahre Stadtwerke Gütersloh – 75 Jahre Busbetrieb

Unter diesem Motto stand diese Jubiläumsveranstaltung am 26. August 2012 in Gütersloh. Um neben den modernen Stadtverkehrs-Omnibussen auch das Reisen im 19. Jahrhundert vorzustellen, hatten die Organisatoren dieser Veranstaltung hierzu meinen Postwagen auserkoren. Um meinen Transportaufwand in Grenzen zu halten, waren meine Pferde bei dieser Veranstaltung nicht mit dabei. Die Rheinisch-Deutschen-Kaltblutpferde „Aggi“ und „Elix“ von Gerd Aschoff aus Rheda-Wiedenbrück sorgten für eine zuverlässige Bespannung. Gerd Aschoff als Postillion fuhr seine Pferde selbst und somit hatte ich Zeit und Muße, jede Abfahrt und Ankunft mit den entsprechenden Posthornsignalen vom Bocksitz aus anzukündigen. Auch konnte ich mich um die vielen Fragen und um die Fahrgäste kümmern.
Es war eine rundherum gelungene Veranstaltung.

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Postkutsche fuhr anlässlich der Vierspänner-Weltmeisterschaft

am 17. August in Riesenbeck

Bereits im Frühjahr 2012 erging von Herr Bernhard Knoche aus Oelde die Anfrage an mich, mit der Postkutsche an der Kaltblutpferde-Vorführung und am Gala-Abend anlässlich der Vierspänner-Weltmeisterschaft am 17. August in Riesenbeck teilzunehemen. Diesem Wunsch habe ich gerne entsprochen, war es doch die einmalige Gelegenheit, den historischen Postwagen in solch einer großen Veranstaltung vorzuführen. Bespannt und gefahren wurde mein Postwagen an diesem Tag mit den beiden Rheinisch-Deutschen-Kaltblutpferden von Hubert Dechert aus Lauterbach (Hessen). Somit konnte ich in der Showarena vor ca. 10.000 Gästen das Posthorn vom Bocksitz aus blasen und dieses Schaubild perfekt machen, was mit viel Applaus belohnt wurde.

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Ein besonderes Ereignis war die Ausstellung des Postwagens anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Postmuseums in Mettingen am 3. Juni 2012. Ein Vortrag über die Postkutschengeschichte im Münsterland mit der Darbietung der historischen Posthornsignale fand beim anwesenden Publikum ein großes Interesse.

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Das schöne und sehr kalte Winterwetter (Minus 10°) war am 4. Februar 2012 ein willkommener Anlass, eine kleine Fotofahrt unter dem Motto: "Die Post im Winter" zu unternehmen.

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2011

30. Juni 2011

Besuch im Briefpostzentrum Greven


Anlässlich einer Sonderfahrt, kam ich mit der Postkutsche an dem Briefpostzentrum an unserem Ort vorbei und bliebs mein Posthorn. Einer der Postmitarbeiter lief uns auf der Straße entgegen und lotste uns auf das Gelände.
Das war doch mal was ! Wir mit unserem fast 120 Jahre alten Postwagen zwischen den anderen modernen Postfahrzeugen. Vor dem Hauptgebäude hielt ich mein Gespann an und gab mein Repertoire an historischen Posthornsignalen zum Besten. Na da ruhte aber der Betrieb, und fast alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen standen vor der Tür oder schauten aus den Fenstern. Dann wurde extra ein Post-Lkw in Positur gefahren und ich stellte mich mit meinem Gespann und dem Postwagen davor auf. Nachdem unzählige Fotos gemacht waren, wurde es Zeit weiter in Richtung Stall zu fahren. Zum Abschied blies ich noch ein Posthornsignal und fuhr vom Gelände.
Nach einer halben Stunde im Schritttempo war der Stall erreicht und nach unser Ankunft dort, wurden die Pferde ausgespannt und in den Feierabend entlassen. Nach einer guten Portion Heu war die für die Beiden wieder alles klar.

Bildeindrücke vom Besuch beim Briefzentrum:





Mit dem Besuch des Briefzentrums in Greven-Reckenfeld ging ein langgehegter Wunsch in Erfüllung, bei dem unser fast 120 Jahre alter Postwagen und seine heutigen „Kollegen“ zusammentrafen.

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2010

21. November 2010: Saisonabschluß für die Postkutsche

Das Wetter meinte es an diesem Tag mit uns hier im Münsterland recht gut .
Sonne, nur ein paar dünne Wolken und kalte Temperaturen. Nach wochenlangen Regen, vornehmlich an den Wochenenden, war das eine echte Wohltat.
Schon einige Tage vorher hatten wir uns überlegt, mit der Postkutsche zu einem ca. 8 Km entfernten Bauernhof-Cafè zu fahren.
Anfang Oktober hatte ich den Gastwirtsleuten dort, zwei Anbinderinge für Pferde gemacht, um dort auch öfter mit der Kutsche vorzufahren und die Pferde sicher zu „parken“ wenn man in der Gaststube weilt.




Hier wird das Signal "Extrapost" geblasen.


Das Bauerhof-Café Bönstrup in Greven-Westerode ist erreicht.



Wieder auf dem Heimweg.

9. bis 10. Oktober 2010: "Postkutschenreise anno 1900"

Zusammen mit vier Personen einer Living-Histroy-Gruppe, ging es auf Zeitreise in das Jahr 1900.                                            Angetan mit der historischen Kleidung und Reisegepäck folgten wir den Spuren der einstigen Postkutschenverbindung Münster (über Gronau, Enschede) nach Amsterdam. Ein Teilstück dieser historischen Postverbindung verläuft entlang des 1840 stillgelegten Max-Clemens-Kanal, dessen ehemaligen Treidelweg wir von Greven-Westerode bis ins Emsdettener-Venn folgten. Hier ist die historische Poststraße zum Teil noch in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten. Sogar noch mit dem „Sommerreitweg“ daneben, der heute als Radweg genutzt wird. Eine große Ehre für mich war es, nach über 140 Jahren der erste zu sein, der von dem Kutschbock einer Postkutsche aus, die historischen Hornsignale blasen konnte. Ein stilechtes Übernachtungsquartier fanden wir in der Bauernhofpension „Harkotten“, wo Pferde, Reisende und Postillion eine gute Bleibe fanden. Alles in allem eine gelungene Zeitreise ins Jahr 1900, bei der das echte Reiseerlebnis der damaligen Zeit fassbar wurde.

Hier einige Bilder dieser außergewöhnlichen Postkutschenreise:



Ein Unterwegshalt

Ankunft auf der "Balschun-Ranch" in Emsdetten. Hier gab es leckeren Kuchen und Kaffee.


Nachdem die Pferde ihr Futter und Wasser erhalten hatten, wurde angespannt und die Reise ging weiter.

Am Morgen des 10. Oktober 2010

Das Gepäck wird verladen.



12. September 2010: Fahrt anlässlich des "Tag des offenen Denkmals" nach Rheine-Elte

Eine Einladung des Fachwerkhofes „Pöpping“ in Rheine-Elte, an dem „Tag des offenen Denkmals“ (12.09.2010), welcher in diesem Jahr unter dem Motto „Reisen, Handel und Verkehr“ stand, mit einer Fahrt nach Elte teilzunehmen, war ein willkommener Anlass eine Tour zu planen.
Also machten wir uns an besagten Sonntagmorgen auf den Weg ins ca. 20 Km entfernte Rheine-Elte. Zwar kündigte der Wetterdienst für die Nachmittags- und Abendstunden Regen an, was uns aber nicht abschreckte und die Mitnahme von Regenkleidung nötig machte.
Mein Hutmacher nebst Frau aus Duisburg – von ihm stammt die exakte Replik meines Postillionshutes – begleiteten uns in historischer Kleidung und nahmen im Fahrgastraum des Postwagens Platz. Unter gelegentlichen Klängen meines Posthornes ging die Fahrt über Hembergen, Saerbeck, Emsdetten-Sinnigen bis nach Elte. Kurz vor dem Ziel setzte der angekündigte Regen ein. Nachdem der Hof Pöpping erreicht war, wurden die Pferde ausgespannt, gefüttert und auf eine Wiese gebracht. Dann kamen die örtlichen Pressevertreter zu ihren Fotos, und Informationen.
Großes Aufsehen erregten wir in unserer historisch authentischen Kleidung und posierten für manches Erinnerungsbild. Im Gästelokal des Hofes wurden wir ausgezeichnet bewirtet und danach stand ich den zahlreichen Besuchern für ihre Fragen an meinem Postwagen zur Verfügung. Zwischendurch fing es stark zu regnen an, aber pünktlich zur Abfahrtszeit um 16 Uhr hörte der Regen auf und wir konnten die Pferde aufschirren und anspannen. Ich gab mehrmals das Hornsignal zum Einsteigen und der Hofbesitzer bließ noch ein Ständchen auf seinem Jagdhorn, bevor wir losfuhren. Im Naturschutzgebiet „Elter Sand“ kam uns dann noch eine Fuß-Wallfahrt entgegen, die aber zur Seite gingen um uns passieren zu lassen. Hinter Emsdetten-Sinnigen setzte Dauerregen ein, der uns bis Saerbeck treu bleiben sollte. Bevor wir gegen 19 Uhr auf die etwas stärker befahrene Straße nach Hembergen einbogen, entzündeten wir wegen des trüben Wetters die Kerzen in den vorderen Lampen und schalteten die roten LED-Lichter in der Rücklampe ein, um besser gesehen zu werden. Die letzten Kilometer der Fahrt führten wieder über einen ruhigen Nebenweg. Im Fahrgastraum des Postwagens sorgte eine Kerze in der Wandlampe für etwas Licht und in einer längeren Walddurchfahrt ließ ich nochmals das Horn erschallen …. Postkutschen-Romantik pur !
Bald war der heimatliche Stall erreicht. Die Rösser erhielten ihr wohlverdientes Futter und wurden anschließend auf die Weide entlassen.
Ein ereignisreicher Tag ging somit zu Ende.

Hier ein kleiner Bilderbogen:

Der Hof Pöpping in Elte ist erreicht


Die Fahrgäste mit mir als Postillion


Viele Fragen waren zu beantworten


Die Rückfahrt beginnt ... das Posthorn ruft zum Einsteigen


Und schon geht es los !
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1. Mai 2010: Rund um Greven-Reckenfeld











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6. März 2010  "Die Post im Winter !"

Anlässlich der Silberhochzeit meines Musiklehrers, der mich im Spielen des Posthornes unterrichtet, fand die erste Fahrt mit dem Postwagen in 2010 statt. Die Fahrt führte durch und rund um Greven-Reckenfeld. Sonne, frostige Temperaturen und Schneegestöber begleiteten uns bei dieser Fahrt.










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2009

5. April 2009


Die erste Fahrt des Omnibus-Postwagen nach der geglückten Restaurierung fand in Greven-Herbern statt.
Diese Fahrt diente vor allem als Probefahrt um mögliche Nacharbeiten auf zu spüren. Der Postwagen lief ohne Probleme und bietet einen wirklich "kaiserlichen" Fahrkomfort.